Romana and Simon in Japan

Stories from the country of the rising sun and more

海の日 Enjoying the sea in enoshima June 19, 2007

Filed under: News, Photostories — mikadesign @ 10:39 pm

To get out of busy Tokyo for a while – that was the target of this weekend. And we managed to to this just fine. Romana called her old friend Natsumi, whom she met in Alaska some years ago, and we spent a good saturday in Kamakura and Enoshima, a popular area of recreation just one hour south of Tokyo. Natsumi studied woodwork and showed us some interesting shops which sell old or well designed furniture.
To get some impression of our trip – look at the pictures below. Some explanations to the pics:

Romana is “laundring” money at the temple of the Enoshima peninsula. This is considered to attract more money in the future.
Romana watches a pile of pink wooden tablets which contain wishes and prayers of visitors of the temple. Very popular among japanese as well as foreigners – and funny to read as well.
Sunset scenes. We could see fuji-san in the distance, a very nice spectacle.

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Matsuri in Asakusabashi June 10, 2007

Filed under: Photostories — mikadesign @ 6:29 pm

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Bildlegende:
1) Mika, Mariko (Schwester von Mika), Romana und 2 Paparazzi
2) Mika, Mariko, Romana und Simon bei Mika zu Hause
3) mit einem freundlichen Sumokämpfer
4) diese Ohrringe habe ich soeben geschenkt bekommen. Ein Japaner fand dies fehle noch zu meiner Aufmachung.

Diesen Samstag hat Mika uns zu ihrem Quartier-Shrine-Matsuri eingeladen. Mika gibt immer alles, damit wir die japanische Kultur hautnah erleben können. So verlautete ihre Mutter, nachdem sie uns Tee und Kuchen serviert hatte: “Simon San, gehe bitte in den oberen Stock zum Onkel, und erst wenn wir dich rufen darfst du wieder kommen.”

Et voilà, 40 Minuten später waren wir alle in wunderschöne Yukatas gekleidet und Matsurifähig. Die traditionellen “one Size only” Schuhe sind nicht europäischen Füssen gewachsen, was jedoch nicht so schlimm ist, denn heutzutage trägt man flipflops :-)Und wir können behaupten, die zwei in Yukata gekleideten Gaijins (Ausländer), waren neben den Mikoshis die Hauptattraktion.

Ein Versuch zu erklären was ein Matsuri überhaupt ist.

Jedes Quartier in Tokyo hat seinen eigenen Schrein. Manche sind gross, manche klein, manche zum Teil ganz protzig oder schön schlicht. An einem Matsuri gibt es, wie im letzten Video gezeigt, mehrere Umzüge. Während dieser Paraden wird der Schrein-Gott “Kami”, Mithilfe der Mikoshi in der Nachbarschaft rumgeführt. Die Mikoshi sind mit Gold und Glocken beschmückte Miniaturschreine, die auf den Schultern von vielen Männern und Frauen getragen werden. So ein Schrein wiegt locker 3 Tonnen netto, also ohne Gott! Die in traditionelle Tracht gekleideten Träger, bewegen sich in einem speziellen Rythmus, der den Schrein ziemlich deftig schüttelt und sehr langsam voranbringt . Daiko Trommler und ein Pfeiffer (zum Glück nicht mit den Klängen der Basler Fasnacht verwandt) laufen voraus und geben den Takt an. Das Video vom vorletzen Blogeintrag, zeigt das Asakusa Matsuri, welches das grösste und bekannteste in Tokyo ist.

 

Spürnasen unter sich June 4, 2007

Filed under: News, Photostories — mikadesign @ 9:19 pm

Es hat auf uns schon des öfteren den Eindruck gemacht, das Anstehen sei ein Hobby der lieben Japaner. Achikochi (“überall” unser neues Lieblingswort) stehen sie in der Schlange. Manchmal, wenn wir eine solche erblicken, nehmen wir die Mühe auf uns und gehen wie Detektive der Sache nach. Die Schlange kann gut ein paar hundert Meter lang sein…aber wir sind nicht so rasch runterzukriegen ;-) Wenn wir also das scheinbare Ende gefunden haben steht die vorderste Person meist vor dem nichts. Wir schauen links und rechts, oben und unten aber können einfach keinen Grund für das stundenlange anstehen ermitteln. Solche Erlebnisse kränken unsere Spürnase hie und da ein bisschen…Aber die folgenden Bilder erzählen eine erfolgreichere Geschichte.

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Ein normaler Montagnachmittag in Tokyo: Wie beschrieben haben wir eine Schlange entdeckt! Gwundrig wie wir sind wollten wir wissen was in diesem KRISPYKREME Dounutladen den los ist. Gibt es etwas gratis, signiert Jonny Depp Autogramme, gibt es einen Weltrekordversuch im Dounut essen??? Fragen über Fragen. Bei genauerem betrachten sehen wir ein Schild das uns verrät, dass die Wartezeit 1 Stunde 20 Minuten beträgt. Wow, da muss was los sein, verrät uns unsere Spürnase (=o=)… Eine Aufsichtsperson, die dafür sorgt, dass alle schön anstehen wird auf uns aufmerksam. Der ältere Herr erklärt uns, dass dies der einzige Krispykreme Dounutladen in Japan ist und es daher so viele Leute hat. Wir zeigen Verständnis für die Warterei und fragen, ob der Laden heute eröffnet wurde. Der gute Herr antwortet: “Nein, vor 5 Monaten…!!!!”